Menschen bei CREMER

CREMER ist ein erfolgreiches Familienunternehmen. Dafür sorgen unsere Mitarbeiter auf der ganzen Welt - verantwortungsbewusst, verlässlich und kompetent. Doch was bewegt die Mitarbeiter bei CREMER? Womit beschäftigen sie sich in ihrem Arbeitsalltag? Und wie erleben Auszubildende bei uns ihren Einstieg ins Berufsleben? Hier lernen Sie einige unserer Kollegen kennen und erfahren mehr über die Menschen bei CREMER.  

Von Hamburg nach Jakarta  

Moritz Oschwald, Büroleiter Peter Cremer Indonesia, Jakarta  

Ob Börsenkurse, Devisenmärkte oder der Wetterbericht – für meine Arbeit benötige ich vielfältige Kennzahlen. Ich leite unser Büro im indonesischen Jakarta. In der größten Stadt Südostasiens kümmere ich mich um die Vermarktung von Getreide, Rübenmelasse, Sojabohnen und den Einkauf länderspezifischer Produkte wie Tapioka. Ich bin Schnittstelle zu unserem asiatischen Haupt-Office in Singapur und betreue unser Distributionsbüro in der indonesischen Hafenstadt Surabaya. Auch die Akquise potentiellen Neugeschäfts oder neuer Projekte gehört zu meinen Aufgaben.  

Bevor ich ans andere Ende des Erdballs gewechselt bin, habe ich bei CREMER in Hamburg gearbeitet. Als Getreidehändler sorgte ich dafür, dass Mais, Gerste, Roggen oder Triticale aus Überschussländern wie Argentinien, Deutschland oder Litauen in Defizitländer wie Spanien, Marokko oder Tunesien gelangen. In Zusammenarbeit mit unserer Frachtenabteilung wird das Getreide dann rund um die Welt verschifft.  

CREMER ist international aufgestellt. Hier wird global gedacht: jeden Tag spreche ich mit Menschen aus verschiedensten Ländern und Kulturen. Das macht Spaß und erweitert den Horizont. Und nicht zuletzt bietet es enorme Entfaltungsmöglichkeiten. Jeder kann sich bei CREMER weiter entwickeln.  

Mein Werdegang: Abi, Kaufmännische Ausbildung bei CREMER und dann ab in den Job. Zunächst habe ich in der Melasseabteilung gelernt, dann im Getreidebereich gearbeitet. Nebenher absolvierte ich meine Ausbildung zum Handelsfachwirt auf der Burg Warberg. CREMER hat Vertrauen in seine Mitarbeiter und überträgt ihnen früh Verantwortung. So ging es für mich bereits mit Mitte zwanzig nach Indonesien.  

Warum ich gern bei CREMER arbeite? Weil hier im Gegensatz zu vielen großen Konzernen der Mensch als Persönlichkeit zählt. Ich schätze die kurzen Entscheidungswege. Sie machen das Arbeiten leicht und angenehm. 

Kunden in Afrika, Lieferanten weltweit

Uwe Protz, Division Manager Steel, Handel & Logistik, Peter Cremer GmbH in Hamburg

Ich kaufe und verkaufe das Material, ohne welches das Leben der meisten Menschen auf der Erde nicht denkbar wäre. Von Waschmaschinen, Töpfen und Lichtmasten bis hin zu Dosen, Kronkorken und Rohren – Stahl ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. 

Die Abteilung, für die ich arbeite, ist in gewisser Weise der geliebte Exot innerhalb des Unternehmens. „Stahl ist anders”, heißt es deshalb bei uns, weil CREMER seine Wurzeln eigentlich in der Agrarwirtschaft hat. An rund 50 Tagen im Jahr besuche ich unsere Kunden in Afrika und Lieferanten weltweit. Nigeria, Südafrika, Ghana – ich bin gerne dort, nicht nur weil Afrika ein wunderschöner Kontinent ist. Auch weil wir dorthin sehr gute Geschäftsbeziehungen pflegen: Wir liefern Stahlbleche für die Öl- und Gasindustrie und beschaffen Spezialbleche für die Herstellung von Transformatoren und für die Automobilindustrie. Doch gleichgültig ob Groß- oder Spezialauftrag – ich habe immer das Ziel, für meine Kunden qualitativ hochwertigen Stahl zu einem bestmöglichen Preis zur perfekten Lieferzeit einzukaufen. 

Geboren wurde ich in Hamburg. Ich bin also ein ‚Hamburger Jung’ und hier so fest verwurzelt wie das Familienunternehmen, für das ich arbeite. 

Früh Verantwortung tragen

Julie Rechlin, Auszubildende bei CREMER OLEO am Standort Hamburg

Geboren und aufgewachsen in São Paulo war mein Leben schon früh von unterschiedlichen Kulturen und Sprachen geprägt. Ich besuchte die Deutsch-Brasilianische Schule und bin zweisprachig erzogen worden. Daher war für mich klar: auch beruflich möchte ich in einem internationalen Umfeld arbeiten.  

Nach meinem Umzug nach Deutschland absolvierte ich hier das Abitur und begann ein Studium der Romanistik und Soziologie. Doch bald wollte ich lieber praktisch arbeiten.  

CREMER war schon immer Teil meiner Familie, da mein Vater früher für das Unternehmen gearbeitet hat und auch heute noch geschäftlich mit CREMER verbunden ist. So lag es für mich nahe, hier ein mehrmonatiges Praktikum aufzunehmen. Eigentlich wollte ich nur mal Schnuppern, doch es machte mir so viel Spaß, dass ich blieb.  

Inzwischen bin ich Auszubildende im zweiten Lehrjahr bei Cremer Oleo in Hamburg. Derzeit arbeite ich im Qualitätsmanagement. Hier prüfen wir eingehende und ausgehende Waren, kümmern uns um Zertifizierungen oder um Richtlinien rund um den Transport von Futtermitteln.

 Kein Tag gleicht dem anderen und die Lernkurve ist riesig. Denn Azubis bekommen bei CREMER von Anfang an Verantwortung übertragen und dürfen selbständig arbeiten. Das ist nicht immer einfach, aber die Kollegen stehen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Genau darum kann ich eine Ausbildung bei CREMER empfehlen: Azubis sind hier vom ersten Tag an mit ihrem Wissen und Können gefordert und Teil des (internationalen) CREMER-Teams. 

Ein offenes Ohr für die Azubis

Katherine Wienold, Mitarbeiterin Operations und Ausbildungsbeauftragte bei CREMER OLEO, Hamburg 

CREMER ist bei uns „Familiensache“: Ich kenne das Unternehmen schon seit meiner Kindheit, denn auch mein Vater arbeitet hier. Als CREMER Oleo dringend jemanden für den Bereich Operations suchte, bewarb ich mich spontan und wurde prompt zu einem Gespräch eingeladen.  

Nun bin ich bereits seit sieben Jahren dabei. Zu meinen Aufgaben gehört alles rund um die Auftragsabwicklung von Oleo-Produkten: ich telefoniere mit Kunden und Lieferanten, gebe Bestellungen ein, überwache die Mengenplanung, kümmere mich um Verträge, die Rechnungsstellung und die Dokumente für den Im- und Export.  

Außerdem bin ich als Ausbildungsbeauftragte erste Ansprechpartnerin für unsere  Azubis am Standort Hamburg. Bei CREMER wird das Thema Nachwuchsförderung groß geschrieben. Da war es für mich eine Herzensangelegenheit, die „Ausbildung zum Ausbilder“ zu machen.  

Ich begleite unsere Lehrlinge in die Berufswelt. Dazu gehören regelmäßige Beurteilungsgespräche mit den Auszubildenden ebenso wie die Erstellung und Koordination der Einsatzpläne – immer in enger Abstimmung mit der Personalabteilung. Auch auf Ausbildungsmessen bin ich für CREMER vor Ort.  

Unsere Azubis lernen schnell verschiedenste Arbeits- und Aufgabenfelder kennen. Sie sollen möglichst früh selbständig arbeiten und eigenständige Projekte betreuen.  

Ich selbst habe nach dem Abitur eine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau absolviert. Das ist gerade einmal zehn Jahre her, so dass ich mich gut in die Azubis einfühlen kann. Ich habe immer ein offenes Ohr für meine Schützlinge. Junge Leute während ihrer Ausbildung zu betreuen und zu sehen, wohin sie sich entwickeln – das gefällt mir besonders an der Aufgabe.