Historie

Bereits  in den 60er Jahren tätigte das Haus CREMER mit der Gründung seiner Produktionsunternehmen in Thailand und Indonesien einen ersten, weitsichtigen Schritt zur Entwicklung zu einem weltweit agierenden Unternehmen. Von da an entwickelte sich CREMER entlang der Wertschöpfungskette zu einem internationalen Spezialisten für Handel, Verarbeitung und Transport von Roh- und Grundstoffen sowie der Entwicklung und Herstellung von oleochemischen Produkten.

Nach der Gründung des Unternehmens in Hannover und dem erfolgreichen Handel mit Getreide, Futtermitteln und anderen Agrarprodukten zieht das Unternehmen neun Jahre nach Kriegsende in die Hansestadt Hamburg. Die Expansion ins Ausland gelingt kurze Zeit später: In Thailand werden erste Produktionsanlagen installiert. In den späten 60-er Jahren folgt die Gründung einer eigenen Reederei.

Mit der Eröffnung von weiteren Niederlassungen in Südamerika etabliert sich die Cremer Gruppe zunehmend in den Weltmärkten. Melasse, Oleochemicals, Cornflakes, Oleochemie – weitere erfolgreiche Unternehmungen werden gegründet. Die Deutsche Einheit eröffnet neue Chancen, verantwortungsvoll die Herausforderungen in den neuen Bundesländern anzunehmen.

Cremer Steel, der Exot unter den Gesellschaften der Cremer Gruppe wird gegründet. Die erfolgreiche Expansion im Ausland schreitet derweil weiter voran: Bulgarien, Singapur, Ungarn, USA, Großbritannien – in gemeinsamer und kreativer Manier meistern Mitarbeiter und Geschäftsführung jede dieser großen Herausforderungen.

Das Millennium bietet dem Unternehmen neue Chancen. Prime Molasses wird in Großbritannien gegründet. Weitere Firmen folgen in Frankreich, Australien, Tschechien und Indonesien. Auch in Deutschland setzt die Cremer Gruppe ihren Erfolgskurs fort: Unternehmen wie die Deuka in Düsseldorf werden gekauft und mit der Gründung der CremerEnergy GmbH wird mit dem Handel mit Biodiesel begonnen.

Trotz der Finanz- und Weltwirtschaftskrise steuert die Cremer Gruppe sicher durch diese stürmischen Jahre und setzt unbeirrt ihren Erfolgskurs mit diversen Neugründungen und Zukäufen fort. Unter anderem werden die Gesellschaft für Tierernährung (GfT) in Wildeshausen gekauft und die Schwestergesellschaften Deuka und Cremer Futtermühlen unter dem Namen Deutsche Tiernahrung Cremer zusammengeführt. In Asien und Südamerika werden weitere Standorte etabliert.

Aus der Cremer Gruppe wird CREMER. In Ho Chi Minh City eröffnet ein Representative Office der Peter Cremer (Singapore) GmbH. Umfassende Modernisierungen der Produktionsstätten werden vorgenommen, um weiterhin am Markt wettbewerbsfähig zu sein. Zur Erweiterung und Stärkung des Portfolios erfolgt in Teilschritten die Übernahme der Possehl Erzkontor GmbH und der Kauf drei weiterer Mischfutterwerke in Süddeutschland. In Wuxi, China wird ein weiterer Produktionsstandort eröffnet. Parallel dazu erfolgt der Verkauf der Oleo-Industriestandorte, Witten und Wittenberge, sowie der der Walter Rau AG, Neuss.

2017 feiert CREMER sein 50-jähriges Bestehen und Cremer Steel feiert 25 Jahre erfolgreichen Stahlhandel. 2019 wird ein Getreidesilo in Varna/Bulgarien von CREMER Sofia Ltd fertiggestellt und der Erwerb des Standorts Uetersen wird CREMER OLEO stärken. 

Um auch zukünftig die starke Position CREMERs am Markt zu behaupten, werden neue Geschäftsfelder gesucht und bewährte ausgebaut. So wagen wir den Schritt ins B2C Business mit der Übernahme des Start-ups Lizza.

Durch internationale Expansion, konsequente Integration unserer Büros und kontinuierliche Portfolio-Upgrades ist CREMER auch nach 75 Jahren Firmengeschichte fest auf die Zukunft fokussiert.