Glycerin - Element unseres Lebens

Der Tag beginnt mit Glycerin und er endet damit: Gleich nach dem Aufstehen putzen wir uns die Zähne, duschen, cremen uns ein, ziehen uns an und füttern die Katze. Auch wenn wir es nicht sehen können – bei all diesen Tätigkeiten ist Glycerin im Spiel. Denn der geruchlose, farblose und etwas süßlich schmeckende Zuckeralkohol ist ein äußerst nützlicher und vielseitiger Rohstoff.

Glycerin kann auf unterschiedliche Weise gewonnen werden. Hauptsächlich entsteht es als Nebenprodukt bei der Herstellung von Bio-Diesel oder bei der Verseifung von Ölen und Fetten. Dieses pflanzliche Glycerin macht den größten Teil des gehandelten Rohstoffs aus. Doch es kann auch tierischen Ursprungs sein und aus tierischen Fetten gewonnen werden oder als konventionelles Glycerin synthetisch und auf Erdöl basierend hergestellt werden. Auch in Bio-Qualität ist der Rohstoff erhältlich. Dann wird er in der Regel aus Pflanzen wie Soja gewonnen, die kontrolliert biologisch angebaut wurden.

 

Auch der menschliche Körper enthält Glycerin

Doch Glycerin kommt auch im menschlichen Körper vor. Es ist in unserer Haut enthalten und ist neben Aminosäuren, Harnstoff oder Salzen Teil des hauteigenen Feuchthaltesystems.

Weil es ein körpereigener Stoff ist, löst Glycerin keinerlei Unverträglichkeiten aus. Auch Menschen mit empfindlicher Haut können daher von den feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Glycerins profitieren. Ein Grund, warum der Rohstoff in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt wird.

 

Glycerin in Kosmetikprodukten

Einerseits unterstützt Glycerin die Haut dabei, elastisch zu bleiben, schützt vor dem Austrocknen und schont sie vor den in Shampoos und Duschgels enthaltenen Tensiden, die eine austrocknende Wirkung haben. Andererseits speichert Glycerin die Feuchtigkeit in den Pflegeprodukten und sorgt in Zahncremes, Dusch- oder Waschgels dafür, dass diese nicht austrocknen. Gele und Pasten bleiben weich und lange verwendbar.

Hätten Sie gedacht, dass etwa Zahnpasta meist 20 bis 30 Prozent Glycerin enthält? So bleibt die Zahnpflegecreme geschmeidig und der Geschmack wird verbessert. Darüber hinaus sorgt Glycerin für Glanz auf den Zähnen. Für Parfum wiederum bildet der dreiwertige Alkohol die perfekte Basis, weil er geruchlos ist und als Substanzträger verwendet werden kann.

In Salben und Cremes hilft Glycerin gegen trockene, rissige und juckende Haut, indem es in die Haut eindringt und sich zusätzlich wie ein leicht öliger Schutzfilm auf die Hautoberfläche legt. Die Feuchtigkeit kann dann nicht aus der Haut entweichen. Die Haut wirkt glatter, gesünder und bleibt elastischer.

Als ich bei CREMER anfing, dachte ich: ‚Glycerin, was kann man damit schon machen?‘ Inzwischen weiß ich, dass es einer der vielfältigsten Rohstoffe ist, den man sich vorstellen kann. 
Roberto Echeverría Botero, Business Manager Glycerin

Glycerin in Kosmetikprodukten

Einerseits unterstützt Glycerin die Haut dabei, elastisch zu bleiben, schützt vor dem Austrocknen und schont sie vor den in Shampoos und Duschgels enthaltenen Tensiden, die eine austrocknende Wirkung haben. Andererseits speichert Glycerin die Feuchtigkeit in den Pflegeprodukten und sorgt in Zahncremes, Dusch- oder Waschgels dafür, dass diese nicht austrocknen. Gele und Pasten bleiben weich und lange verwendbar.

Hätten Sie gedacht, dass etwa Zahnpasta meist 20 bis 30 Prozent Glycerin enthält? So bleibt die Zahnpflegecreme geschmeidig und der Geschmack wird verbessert. Darüber hinaus sorgt Glycerin für Glanz auf den Zähnen. Für Parfum wiederum bildet der dreiwertige Alkohol die perfekte Basis, weil er geruchlos ist und als Substanzträger verwendet werden kann.

In Salben und Cremes hilft Glycerin gegen trockene, rissige und juckende Haut, indem es in die Haut eindringt und sich zusätzlich wie ein leicht öliger Schutzfilm auf die Hautoberfläche legt. Die Feuchtigkeit kann dann nicht aus der Haut entweichen. Die Haut wirkt glatter, gesünder und bleibt elastischer.

 

Technik, Pharma, Lebensmittel

Im Auto wird Glycerin als Schmierstoff in der Bremsflüssigkeit verwendet oder ist im Frostschutzmittel für die Scheibenwaschanlage enthalten. Auch zur Herstellung von Papier, Textilien oder Schmiermitteln wird es eingesetzt.

Die Pharmaindustrie verwendet Glycerin häufig in Form von Zäpfchen, die beispielsweise bei Verstopfungen oder Hämorrhoiden verabreicht werden. Die feuchtigkeitsspendende Wirkung des Rohstoffs sorgt dafür, dass der Stuhl aufweicht und regt die Darmentleerung an. Auch Ohrentropfen wird Glycerin zugesetzt. Es soll dafür sorgen, dass juckende und schmerzende Reizungen des Gehörgangs schneller zurück gehen.

 

E… was?

Haben Sie schon einmal von E422 gehört? Dies ist die Bezeichnung für Glycerin, wenn es in Lebensmitteln verwendet wird. E-Nummern dienen in Europa der Kennzeichnung von Lebensmittelzusatzstoffen in chemisch, physikalisch oder physiologisch bearbeiteter Nahrung. In Lebensmitteln dient Glycerin vor allem dazu, die Feuchtigkeit zu halten. Besonders häufig steht der Rohstoff bei Fleischerzeugnissen, Kaugummis und Datteln auf der Zutatenliste.

Als Konservierungsstoff, Konsistenz- und Geschmacksverbesserer eingesetzt, wirkt es außerdem in Getränken und Konfekt als Lösungsmittel für Geschmacksstoffe und Lebensmittelfarbe. In Süßigkeiten, Kuchen, Pralinen und Käserinden dient Glycerin als Weichmacher und Feuchthaltemittel.

 

CREMER als wichtiger Player im Glycerin-Markt

Glycerin wird in unzähligen Industrien benötigt. Das geschätzte Handelsvolumen liegt bei etwa zehn Millionen Tonnen, die jedes Jahr ge- und verkauft werden. CREMER Oleo gehört zu den wichtigsten Playern im weltweiten Glycerin-Markt.

Als Glycerin-Produzent, Supply-Chain-Dienstleister und Händler kauft das Familienunternehmen von den Produzenten, vor allem in Südostasien und Südamerika, und verkauft den Rohstoff an die jeweiligen Industrien rund um den Globus auf allen Kontinenten. Außerdem deckt CREMER seinen eigenen Bedarf an Glycerin im Bereich Tierfutter und in der Oleochemie-Produktion. 

 

Das Team hinter dem Glycerin-Geschäft

„Als ich bei CREMER anfing, dachte ich: ‚Glycerin, wie langweilig! Was kann man damit schon machen!‘ Inzwischen weiß ich, dass es einer der vielfältigsten Rohstoffe ist, den man sich nur vorstellen kann“, sagt Roberto Echeverría Botero, Product Manager für Glycerin bei CREMER Oleo in Hamburg. In seinem Team laufen die Fäden zusammen, wenn es um den weltweiten Handel des durchsichtigen flüssigen Stoffes geht, der unser Leben an so vielen Stellen (mit)bestimmt.

Sieben Kollegen sorgen aus Hamburg dafür, dass Kunden in aller Welt ausreichend Glycerin für ihre Produktion erhalten. Doch auch in anderen CREMER-Gesellschaften spielt das Oleo-Produkt eine wichtige Rolle. So steuert Peter Cremer Singapore das Glycerin-Geschäft in Asien. Peter Cremer North America mit Sitz in Cincinnati kümmert sich um Produzenten und Kunden auf dem amerikanischen Kontinent.

Der weltweite Glycerinmarkt teilt sich etwa zur Hälfte in Glycerin-Raffinat und Rohglycerin. Für CREMER liegt das Kerngeschäft im raffinierten Glycerin. Das Gros des Rohglycerins, das CREMER einkauft, wird daher für die Raffinierung eingesetzt. In über 20 Anlagen in ganz Europa, mit denen CREMER Oleo zusammenarbeitet, wird Glycerin-Raffinat produziert. Damit deckt CREMER einen wachsenden Anteil des weltweiten Glycerin-Bedarfs – eines Rohstoffes, den wir zwar nicht sehen, riechen oder schmecken können, der unseren Alltag aber fortwährend bereichert.

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