Gemütlich durch die Adventszeit: Nachhaltige Kerzen aus Stearin

In der Adventszeit mögen wir es gern gemütlich. Zu einem kuscheligen Zuhause gehört für die meisten von uns in der Winterzeit auch der heimelige Schein von Kerzen. 2019 ließen die Deutschen 1,4 Kilo Kerzen abbrennen. Damit liegen wir beim Kerzenverbrauch weit oben. Besonders „hyggelig“ mögen es jedoch die Dänen: Sie bringen es sogar auf stolze vier Kilo Kerzen pro Kopf.

Wichtigster Rohstoff für die Kerzenherstellung ist nach wie vor Paraffin. Etwa drei Viertel aller Kerzen in Deutschland werden daraus hergestellt. Doch ein weitaus nachhaltigeres Material hat es inzwischen auf Platz zwei geschafft: das Stearin.

Stearin wird aus pflanzlichem Palmöl oder tierischen Fetten gewonnen und ist daher biologisch abbaubar. Es ist ein Gemisch aus Stearin- und Palmitinsäure, das aus den Fett-Triglyceriden durch Verseifung und Ansäuern der Seifenlauge gewonnen wird. Für die Kerzenherstellung wird Stearin bereits seit 1818 verwendet. Damals entwickelten die beiden französischen Chemiker und Pharmazeuten Henri Braconnot und François Simonin die ersten Stearinkerzen.

Inzwischen wächst der Anteil der nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Stearinkerzen von Jahr zu Jahr. Während er im Jahr 2005 in Deutschland bei sieben Prozent lag, ist er inzwischen auf weit mehr als zehn Prozent gestiegen.

Doch wie wird aus Stearin eine Kerze?

Meist werden Stearinkerzen im Gießverfahren hergestellt. Hierfür wird das Wachs erwärmt und zusammen mit dem Docht in die jeweilige Form gegossen. Doch Stearinkerzen können auch wie Paraffinkerzen gepresst, gezogen und extrudiert werden. Mit Farb- oder Duftstoffen angereichert und einem Docht versehen, entsteht so aus dem Rohstoff ein Licht für alle Sinne und jede Jahreszeit.

Stearin ist nicht nur umweltfreundlicher als Paraffin. Kerzen aus diesem Rohstoff brennen auch länger und sind meist dekorativer, da die Oberfläche der Kerze aufgrund eines bestimmen Vorbereitungsprozesses des Stearins kristallisiert. Das macht Stearinkerzen zu einem besonders dekorativen Element für das Zuhause. Außerdem sind Stearinkerzen unter Wärmeeinwirkung formstabiler und verbiegen sich nicht so schnell. Stearin-Kerzenreste, die nur natürliche oder naturidentische Farbstoffe enthalten, können kompostiert werden und sind biologisch abbaubar.

Das Stearin, das CREMER OLEO liefert, ist RSPO-zertifiziert. 

Das Besondere an dem Stearin, das CREMER an seine Kund*innen liefert: Es ist RSPO-zertifiziert. Der „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO) will die nachhaltige Produktion von Palmöl zur Norm machen. CREMER OLEO ist dort gelistet, so dass Kunden transparent und nachvollziehbar hier den Fortschritt verfolgen können. RSPO-zertifiziertes Palmöl ist sogenanntes „gutes Palm(kern)öl“.  Es wird von Bauern bezogen, die sich dazu verpflichtet haben, Arbeits- und Umweltschutzauflagen einzuhalten.

Die nachhaltigere Kerzenproduktion wächst stetig. CREMER unterstützt diese Entwicklung mit hochwertigen Rohstoffen, so dass die Adventszeit nicht nur gemütlich, sondern auch umweltfreundlicher wird.

Bilder: Candle Factory

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