„Theorie und Praxis verbinden“: Janne Papke studiert dual bei CREMER
Janne, du studierst Business Administration im dualen Studium? Wie war dein Start bei CREMER?
Sehr gut! Ich wurde herzlich aufgenommen und direkt eingebunden. In den ersten Wochen habe ich ein Praktikum absolviert, um verschiedene Abteilungen und Business Units kennenzulernen. Meine erste Station ist nun das Supply-Chain-Management bei CREMER OLEO.
Was sind deine Aufgaben dort?
Ich lerne gerade das Warenwirtschaftssystem kennen, unterstütze das Team bei der Abwicklung von Lager- und Speditionsprozessen und arbeite mich in die umfangreiche Produktwelt von CREMER OLEO ein. Vorher konnte ich mir unter dem Begriff Oleochemikalien nicht wirklich etwas vorstellen – inzwischen weiß ich, dass wir sie überall und den ganzen Tag benötigen, weil sie in Kosmetik, Lebensmitteln oder Medikamenten stecken.
Gerade hast du zwei Kolleg:innen auf einer Geschäftsreise in die Niederlande und nach Belgien begleitet.
Ja, ich war mit Katherine Wienold,Teamleiterin Oleo SCM Warehousing, und Felix Kircheis, Oleo SCM Performance & Relations Manager, unterwegs, um zwei Lager zu besuchen. Das war megaspannend für mich!
Ich wurde bei CREMER sofort herzlich aufgenommen und direkt eingebunden.
Was hast du vor Ort erlebt?
Wir sind mit dem Auto zunächst nach Antwerpen gefahren, wo unser erster Termin stattfand. Ich konnte am Jahresgespräch zwischen CREMER OLEO und dem Lagerbetreiber teilnehmen.
Das Lager selbst war beeindruckend: Hohe Decken, breite Gänge, mehrere Etagen voll mit Waren – und mittendrin unsere Produkte wie Fettsäure, Fettalkohol oder Seifennudeln. Ich habe viel darüber erfahren, wie unsere Waren gelagert werden und welch‘ hohe Standards hierfür eingehalten werden müssen.
Und dann ging es weiter in die Niederlande.
Ja, am nächsten Tag haben wir ein zweites Lager besucht, das zwischen Appeldoorn und Amersfort liegt. Der Standort war nochmal spezieller, denn dort lagern unsere Rohstoffe nicht nur, sondern werden auch abgefüllt. Es gelten hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards und wir mussten extra Schutzkleidung anziehen, um ins Lager zu gehen. CREMER OLEO lagert dort u.a. MCT-Öl oder Cremerlin. Außerdem konnte ich miterleben, wie unser Glycerin aus dem Tankwagen abgefüllt wurde.
In Belgien und den Niederlanden habe ich unsere Produkte live erlebt. Das macht unsere Arbeit auf einmal sehr real.
Was hat dich besonders beeindruckt?
Die Professionalität der Lagerstandorte, wie gut alles organisiert ist und wie offen und freundlich alle waren. Jeder hat sich Zeit genommen, um mir Fragen zu beantworten und Dinge zu erklären. Und: Ich habe Produkte live erlebt, mit denen ich selbst gerade arbeite. Labels, die ich vorher im System erstellt hatte, habe ich dort vor Ort an echten Behältern gesehen. Das macht unsere Arbeit auf einmal sehr real.
Was gefällt dir an deinem dualen Studium?
Der Praxisbezug und wie die Prozesse im Unternehmen zusammenhängen. Ich finde es spannend zu sehen, wie alles ineinandergreift und welche Rolle einzelne Abteilungen spielen. Das duale Studium ist genau richtig für mich, weil ich nicht nur die Theorie lerne, sondern spannende Einblicke in die Praxis bekomme und Gelerntes direkt anwenden kann.
Das duale Studium ist genau richtig für mich, weil ich nicht nur die Theorie lerne, sondern spannende Einblicke in die Praxis bekomme.
Wie geht es für dich jetzt weiter?
Bis Januar läuft meine Praxisphase und ich arbeite Vollzeit im Unternehmen. Dann startet der universitäre Teil an der HSBA Hamburg. Bei CREMER habe ich einen Paten, der ebenfalls dual studiert und ein Jahr weiter ist. Wir treffen uns regelmäßig zum Mittagessen und tauschen uns über die unternehmensinternen Abläufe und die Uni aus – das hilft mir enorm. Außerdem freue ich mich darauf, bald noch mehr Bereiche bei CREMER kennenzulernen.
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!